Workcamps im praktischen Naturschutz

Projekte

 Ab  August 2021 werden die Anmeldungen für die Projekte freigeschaltet

Projekte sind für September (Middelburger See), Oktober (NSG Mönkeberger See) und November 2021 (Hetlingen) geplant

Änderungen auf Grund von Corona-Restriktionen vorbehalten

Corona-Update

Da unsere Projekte an der frischen Luft sind, können sie stattfinden. Vorraussetzung ist dabei die Einhaltung des Hygienekonzepts (Stand 2020; wird vor Projektstart 2021 erneut aktualisiert).  Das sind die wichtigsten Punkte:

  • Nicht mit Erkältungskrankheiten zum Projekt
  • Negativer Schnell-Test/Voller Impfschutz/Genesen
  • Mindestabstand wahren
  • Nies- und Hustetikette einhalten
  • Gemeinsam genutzt Werkzeuge desinfizieren


 

Projekte Sommer/Herbst 2021

Tageseinsatz in Hetlingen an der Unter-Elbe

Montag, 26.11.21

Wichtigste Punkte

  • Bei Anreise per ÖPNV Treffpunkt um 9.30 Haltestelle Schulstraße, 25491 Hetlingen
  • Anreise per Auto bis nach Hetlingen, genauer Treffpunkt/Parkmöglichkeit wird nach Anmeldung weitergegeben
  • der Arbeitseinsatz findet nur statt, wenn es unter den geltenden Corona-Auflagen möglich ist
  • bei Anmeldung und Anreise stimmt ihr automatisch dem ggf. erneuertem Hygiene-Konzept zu
  • am Anfang gibt es einen Bildungsinput, im Anschluss an den Arbeitseinsatz eine kleine Freizeitgestaltung
  • für warmes Mittagessen wird gesorgt

Arbeitseinsatz

In Hetlingen werden wir eine alte Weidenallee pflegen. Vor Ort werden wir die Kopfweiden beschneiden und das Material im Anschluss mit einem Schredder klein machen. Das Material verbleibt im Gelände und zersetzt sich dort schnell.

 

Warum ist das wichtig?

Weidenallee

Kopfweiden sind eine alte Nutzungsform der Weiden, die typisch war für die Elbmarschen. Die Ruten dienten zum Flechten von Körben und für die Herstellung von Faßreifen. Werden die Kopfweiden nicht mehr geschnitten, brechen sie auseinander und sterben letztlich ab. Wir wollen die alte Weidenallee daher durch einen Pflegeschnitt erhalten. Dieser erfolgt alle 3 bis 7 Jahre, je nach Wachstum des Baumes. Neben kulturhistorischen Aspekten, erhalten wir auch dauerhaft den Lebensraum von holzzersetzenden Käfern und Höhlenbewohnern wie z.B. Fledermäusen oder Vögeln. Da auch alte, auseinanderbrechende Weiden Lebensraum bieten, schneiden wir nur einen Teil der Kopfweiden zurück.


Freizeit

Je nach Wetter und dann geltenden Hygeneauflagen werden wir im Anschluss an den Arbeitseinsatz die Ausstellung im Elbmarschenhaus besuchen oder einen Spaziergang am Hetlinger Strand genießen.

 

Kooperationspartner

In Hetlingen kooperieren wir mit der Integrierten Station Unterelbe und der Gemeinde Hetlingen.


Durchgeführte Projekte


Einsatz in Arnis an der Schlei

10. - 12. September 2020

In Arnis haben wir ein mehrtägiges Projekt durchgeführt. Übernachtet wurde in Zelten rund um die alte dänische Schule. Neben den Arbeitseinsätze und Bildungsinputs haben wir eine Stadtführung organisiert und morgens sowie nach getaner Arbeit Yoga gemacht.

Arbeitseinsatz

In Arnis an der Schlei haben wir dabei geholfen eine extensiv genutzte Weidefläche für Galloways einzurichten.  Dafür haben wir mit Sensen Schneisen in die Schilfmonokultur geschlagen und eine Trassenfläche für den Bau eines Zaunes freigemacht.

Warum ist das wichtig?

Die Haltung von Galloway-Rindern auf Naturflächen bietet eine gute Möglichkeit, um Wildwuchs wie bspw. Schilf und Verbuschung einzudämmen und die Verbreitung von Pflanzen zu fördern. Die extensive Beweidung stellt daher eine wichtige Rolle zur Sicherung der Biodiversität von Flora und Fauna dar. Damit die Rinder ihre Rolle als Landschaftspfleger übernehmen können, müssen die Flächen vorab vorbereitet werden.

Kooperationspartner

In Arnis haben wir mit dem Naturpark Schlei, der Integrierten Station Gelting Birk und der Stadt Arnis kooperiert.

Tageseinsätze am Middelburger See

17., 18. und 19. August 2020

Arbeitseinsatz

Am Middelburger See haben wir ein Verlandungsmoor gepflegt. Wir haben kleinere Gehölze geschnitten und anschließend diese, ebenso wie von unserem Kooperationspartner zuvor geschnittenen Hölzer an den Rand der Fläche transportiert.

Warum ist das wichtig?

Moore bieten Habitate für seltene Tier- und Pflanzenarten. Siedeln sich jedoch zu viele Gehölze an, entziehen diese dem Moor Wasser. Im Torf gebundene Treibhausgase werde dann vermehrt freigesetzt. Durch die Entfernung der Hölzer wird eine übermäßige Verdunstung, sowie die Entstehung von Wäldern vorgebeugt. Moore speichern besonders viel Kohlenstoff und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Durch den Moorschutz gewährleisten und erhalten wir diesen..

Kooperationspartner

Bei den Projekttagen am Middelburger See haben wir mit der Integrierte Station Holsteinische Schweiz kooperiert, die die Naturschutzarbeit für das schleswig-holsteinische Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ausführt.

 

 

 
 
 
 
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